Projekt Netd@ys

Tagebuch

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30.09.2002

Planung

Eigentlich wollten wir das Projekt dazu nutzen die Weltherrschaft an uns zu reissen, aber nachdem wir unsere ambitionierten Visionen die Welt zu erobern aufgegeben hatten, beschlossen wir die Namen unserer ehemaligen Schüler, die sich dazu bereit erklärt haben ihr Wissen über Studium, ~ort und Beruf mit anderen zu teilen, in eine Datenbank einzuspeisen.
Mit Hilfe dieser Datenbank soll es allen möglich sein die Altschüler nach Name, Studienort, Jahrgang und ähnlichem zu ordnen. Diese selektierten Daten sollen dann downloadbar und ausdruckbar sein.

Sie wollen wissen wie viele Schüler in Paderborn studierten? – Kein Problem!

Was aus dem Abiturjahrgang von 1994 geworden ist? – Here you go!

 

Tauchen sie ein in das Reich der unbegrenzten Möglichkeiten!
Realisiert mit PHP4, HTML und MySQL.

Die Verwaltung soll durch ein Formular vereinfacht werden, mit dem man ganz einfach Daten in die Datenbank einfügen kann.

Nachdem wir diese essentielle Frage nach der Zielsetzung beantwortet hatten konnten wir uns der eigentlich Aufgabe widmen. Also entwickelten wir flugs ein Layout und die Struktur der Datenbank. Diese Gedanken strukturierten wir anhand einer Mindmap und verschafften uns so einen Überblick darüber, wie wir die Aufgaben verteilen und bewältigen können.

Mindmap

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1.10.2002

"harte Arbeit"Heute machten wir uns klar wie wir unsere Datenbank codieren wollten und verteilten die Aufgaben. Harald und Constantin kümmerten sich um die Erstellung eines Formulars, mit dessen Hilfe Altschüler ihre Informationen komfortabel an Herr v. Rüden schicken können. Matthias befasste sich damit, das gewünschte Layout umzusetzen. Tim und Patrick versuchten ein Skript zu programmieren, mit dem man die Daten bequem in die Datenbank eingeben kann. Hier half vor allem die gute Dokumentation bei http://www.php.net/ und http://www.mysql.com/ nach anfänglichen Problemen war es schließlich möglich das Skript zu benutzen um einen Datensatz einzugeben, ohne neu zu starten. Doch auch dieses Problem bekamen wir in den Griff und so konnten zuletzt beliebig viele Datensätze in die Datenbank eingespeist werden.

Jetzt widmeten wir uns der Datenausgabe, schließlich wollten wir auch eine Möglichkeit haben um zu kontrollieren, ob die Dateneingabe funktioniert hatte und um zu sehen wie die Tabelle aussieht.

Als wir endlich das ganze Skript um den Befehl „num_rows“ erweitert und nach etlichen Minuten alle Fehler ausgemerzt hatten, starteten wir voller Vorfreude erneut unser Skript. Wir gaben die Daten ein, drückten auf abschicken und... konnten am Ende des Skripts eine 5 sehen. So hatten wir gelernt, dass der „num_rows“ Befehl die Anzahl der Datensätze in der Tabelle anzeigte, nicht aber deren Inhalt....

Das war es dann für diesen Tag und so trennten sich unsere Wege.

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Layout am PC

7.10.2002

Neuer Tag neues Glück! Heute hatten wir Besucher von unserer Partnerfirma Arbor, die uns, bzw. unseren Coder tatkräftig unterstützten und ihm eine große Hilfe waren. So gelang es ihm auch schließlich die Suchfunktion zu vervollständigen.
Nachdem er seinen Computer auf Knien angefleht hatte doch bitte einmal das zu tun, was er will, gehorchte ihm dieser endlich und auch die Anzeige klappte problemlos. Eine andere Gruppe kümmerte sich darum die Internetaddressen der Unis herauszusuchen, damit man auch diese abrufen konnte. Wir hatten uns nämlich gedacht, dass es ungemein praktisch wäre, wenn man zusätzlich zu den Informationen wo jemand studiert hat auch Informationen dazu erhalten könnte, wie es an der Uni aussieht. Nach einiger Zeit war dann auch diese Suche beendet und wir konnten - unheimlich stolz auf unsere Leistungen - die Liste abspeichern, auf das wir sie weiterhin zur Verfügung haben. Unser Layout-Team kümmerte sich währenddessen um das Design der Eingangsseite. ".gif" oder Symbol, das war hier die Frage. Doch nach einiger Zeit entschloss man sich dazu, das gif zu verwenden. Das Auge liest immerhin mit.
Nach kurzer Zeit war so die Startseite fertiggestellt und wir konnten uns der Eingabemaske widmen. Wir wurden damit zwar nicht ganz fertig, aber immerhin hatten wir so schon einmal einen Überblick darüber, wie sie später aussehen sollte.
Heute gibt es nicht so viel zu berichten, aber das liegt daran, dass es hauptsächlich große Arbeiten um die wir uns gekümert haben, bei denen es nicht sinnvoll wäre einzelne Arbeitsschritte zu dokumentieren.

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8.10.2002

Heute begann der Tag erst mal mit einer netten Begrüßung durch den Häuptling (eigentlich beginnt so ja jeder Tag, aber wir waren der Meinung wir sollten wenigstens einmal erwähnen wie herzlich diese Begrüßungen doch jedesmal sind). Als wir uns dann nach ca. 5 Minuten dazu aufraffen konnten endlich richtig anzufangen und nicht nur mit Tim über Probleme der Variablen An- und Übernahme zu diskutieren, ging es dann auch relativ schnell voran.

Matthias kümmerte sich hauptsächlich um die Verbesserung der gestern erstellten Suchmaske. Diese Verbesserung war hauptsächlich grafischer Natur, aber es wurden auch diverse kleine Probleme behoben.
Harald und Constantin bemühten sich darum das eMailformular für Hr. v. Rüden zu entwickeln, dem die Altschüler damit die Informationen zukommen lassen können. Allerdings ergaben sich hierbei noch diverse Probleme und am Ende funktionierte es dann auch nicht richtig. Daran konnten auch mehrmalige komplette Neuanfänge mit dem Skript nichts ändern.
Tim kümmerte sich derweil um die Realisation des Skriptes (v0.80 alpha) und dessen Einbindung in die neue verbesserte Maske. Die Einbindung ist nahezu abgeschlossen. Er nahm auch kleinere grafische Verbesserungen vor und entfernte kleinere Fehler.
Zur Zeit arbeitet er daran die Ergebnisanzahl pro Seite auf 20 zu begrenzen und die anderen Seiten (die sich aus dieser Limitierung ergeben) anwählbar zu machen.

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9.10.2002

Heute standen beim Design einige tiefschürfende Veränderungen an. Es wurde nochmals besser strukturiert und am Ende wurden auch noch Bilder eingefügt. Die restlichen Änderungen waren kleinerer Natur, da zumeist nur diverse Texten neue Postionen zugewiesen und die Schriftgrößen verändert wurden.
Nachdem dann die andere Hälfte unseres Webteams endlich angekommen war, konnten wir uns wieder voll ins Zeug legen, obwohl diese Hälfte gerade von einer Lateinarbeit kam und noch ziemlich erschöpft von dieser mentalen Anstrengung war.
Harald und Constantin widmeten sich der ruhmvollen Aufgabe das eMailformular endlich fertigzustellen, das zwar schon weitgehend lief, aber eben noch nicht vollständig perfekt. Also setzten sie ihre Arbeit vom Vortag fort und begannen sofort neue Passagen in den Code einzuspeisen. Nach kurzer Zeit konnte der erste Testlauf beginnen und wie es nicht anders zu erwarten war... ging er natürlich fürchterlich in die Hose!

Naja, die Daten konnten zwar eingegeben und auch der Link auf die Seite, wo jeden Besucher die freudige Mitteilung erwartet, dass die eMail erfolgreich gesendet wurde, funktionierte, aber entgegen aller Planung wurden die vorher eingegebenen Daten nicht auf dem Bildschirm angezeigt. Auch die nächsten Versuche brachten keinen Erfolg. Schließlich beschloss man resignierend die Datenausgabe auf dieser Seite zu entfernen und darauf zu vertrauen, dass die Besucher, die ihr Wissen mit anderen teilen wollen, auch die Daten richtig eingeben können und nicht zufällige Rechtschreibfehler machen. Im Notfall muss man eben direkt mit den betreffenden Personen Kontakt aufnehmen. Die fröhliche Mitteilung das die Daten angekommen seien ließen wir natürlich stehen, obwohl wir das ohne Mailserver noch gar nicht testen konnten. Aber wer will den schon eine Meldung wie

"Vermutlich sind ihre Daten gerade gesendet worden, vielleicht aber auch nicht und deshalb sind die Daten jetzt verschollen"

lesen?!
Inzwischen programmierte unser Main-Coder Tim weiter am Suchskript. Seine Mühen wurden mit einer Limit-Funktion belohnt, die er bald fertigstellte. Er feilte auch nochmals an der Suchfunktion, die mittlerweile auch Fragmente von Einträgen korrekt sucht und findet. Auch die Sortierfunktion wurde nochmal überarbeitet und einige kleine Fehler behoben. Schließlich fügte Tim ein paar Kommentare in sein Skript ein, damit auch die nachfolgenden Generationen darauf zurückgreifen konnten ohne über sein unermeßliches Wissen zu verfügen.

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10.10.2002

Der Tag begann zunächst relativ entspannend. Da unsere Lehrer sich auch hin und wieder ihren Pflichten widmen müssen und uns deshalb nicht die ganze Zeit betreuen konnten, war es uns in den ersten beiden Stunden möglich uns auszuruhen und ein wenig darüber zu plaudern, was wir bis jetzt erreicht hatten. Aber auch diese idyllische Zeit ging einmal zu Ende und so gingen wir wieder an die Arbeit. Beflügelt wie wir waren, erbrachten wir schnell erste Ergebnisse.
Harald und Matthias gingen daran die Icons unserer Suchmaske noch mal zu verschönern, da sie uns vorher noch nicht so richtig gefielen. Auch die Überschrift wurde so verändert, dass sie nicht mehr so trist wirkte wie vorher.

Jetzt strahlt sie von ihrem erhabenen Platz in majestätischem

  Mauritiusgrün
auf die Seite herunter.


Constantin und Patrick widmeten sich einer Aufgabe, die äußerste Konzentration erforderte, und ihre Nerven auf eine Zerreisprobe stellten... die Eingabe der Daten.

Da Tim das Skript schon fertiggestellt hatte konnten die Beiden darauf zurückgreifen und sich einige Arbeit ersparen. Zwischendurch traten einige Probleme auf, da die Datenbank einen Namen partout nicht annehmen wollte.

Bleibt noch Tim, der weltbeste Coder (mindestens) in unserem Universum...

Er beschäftigte sich derweil mit stilistischen Verbesserungen am Tabellen- und Adminskript. Hierzu gehörte auch die Datumsfunktion, die dafür sorgt, dass man immer genau weiss, wann man das letzte Mal Änderungen an der Datenbank vorgenommen hat. Schließlich verbesserte er die Lesbarkeit der Tabellen und testete nochmals die Funktionen...Alles in Ordnung!

Zufrieden mit unseren Leistungen am heutigen Tag trennten wir uns von unserer geliebten Schule und unseren Freunden, um nach Hause zu gehen.

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11.10.2002

Großer Schock! Wir wollten heute unsere Dateien hochladen, doch leider hatte wir einen fürchterlichen Fehler begangen: der Gabelstapler war noch nicht da!

Also beschäftigten wir uns noch ein wenig mit dem Design der Eingangsseite. Ein Rollover-Image wurde anstatt des Netd@y Logos eingefügt, bzw. wurde das Logo entsprechend verändert.
Zuerst war der Effekt zwar falsch herum programmiert worden, d.h. der orange Kreis verschwand sobald man den Mauszeiger über den Link bewegte, aber nach kurzer Zeit hatten wir auch diese kosmetische Schwäche ausgemerzt.

 

Tim kümmerte sich in dieser Zeit um eine "nützliche" Funktion bei der Tabellengeneration. Er unterwarf das php-Skript seinem Willen und dazu die Zeit anzuzeigen, die für die Tabellengeneration benötigt wurde anzuzeigen.

Allerdings spuckte der PC zuerst nur ziemlich unbrauchbare Ergebnisse aus wie "Tabelle generiert in 0 Sek." Aber wie sich herausstellte waren unsere Rechner nur viel zu gut und generierten die Tabellen in 0.0irgendwas Sekunden.

Also stellte Tim kurzerhand die Anzeige so um, dass auch Millisekunden und noch kleinere Werte angezeigt wurden. Zudem änderten wir die Linkfarben noch in grün, da rot einfach nicht so recht zu unserer Seite passte.

Nachdem er damit fertig war entfernte er einen lästigen Bug aus der Sortierfunktion, die zwar tadellos funktionierte, deren Werte für die Zeilenausgabe aber falsch eingestellt waren; so gab der Rechner anstatt 20 eine Zeile, bei 40 zwei Zeilen und bei 60 drei Zeilen aus.

Diese Werte waren noch aus den Testzeiten übriggeblieben, in denen die Sortierfunktion noch in ihren Kinderschuhen steckte. Jetzt wurde das Skript, in das während des Projekts immer fleißig Kommentare eingefügt worden waren, ein letztes Mal aktualisiert.

Schließlich waren wir aber auch mit dieser Arbeit fertig und wir konnten die Dateien endlich für den Upload vorbereiten...

Hier sind sie jetzt zu finden!

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